Radlastwaagen für mobile und stationäre Messungen

Zur Ermittlung von einzelnen Radlasten oder des Gesamtgewichts von Fahrzeugen

Radlastwaagen dienen zur vollautomatischen Ermittlung des Gewichts einzelner Fahrzeugräder oder des Gesamtgewichtes von Fahrzeugen. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in Plattformgröße, dem maximalen Wägebereich, ihren Ausstattungsmerkmalen, dem Zubehör und weiteren Funktionen, um für den entsprechenden Einsatzzweck die optimale Ausstattung mitzubringen. Maximal können bis zu 30 Plattformen zu einem System zusammengefasst werden. Für unsere mobilen Radlastwaagen benötigen Sie nur einen ebenen und druckfesten Untergrund, um präzise Wägeergebnisse zu erhalten. Alle Modelle können auch geeicht geliefert werden. Für alle unsere Radlastwaagen bieten wir auch die Eichung, Wartung, Kalibrierung und Reparatur mit Original-Ersatzteilen an. Gerne unterstützt Sie unser Serviceteam bei der Beantwortung offener Fragen und berät Sie bei der Ermittlung des geeigneten Modells für Ihre Anwendung.

Dagmar Ducree - Berater bei Waagen Friederichs

Ihr Rundum-Service von Waagen Friederichs

Dagmar Ducrée
Prokuristin / Vertrieb

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Radlastwaagen

Hier finden Sie eine Liste unserer erklärungsbedürftigen Radlastwaagen.

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Unser Service für Sie

Diese Fragen werden häufig zum Thema Radlastwaagen gestellt:

Wo kommen Radlastwaagen zum Einsatz?

Radlastwaagen gehören zu den Fahrzeugwaagen und kommen immer dann zum Einsatz, wenn Radlasten – gegebenenfalls auch Achslasten - sowie Fahrzeuggesamtgewichte und Schwerpunkte bestimmt werden sollen. Typisches Anwendungsfeld: die Automobil-Industrie. Radlasten haben erhebliche Auswirkungen auf das Fahrverhalten von Autos – sowohl im beladenen als auch im unbeladenen Zustand – und spielen eine wichtige Rolle bei der Gewichtsoptimierung im Hinblick auf Fahrleistung, Verbrauch und Schadstoffemissionen. Hersteller von Fahrzeugaufbauten, beispielsweise Wohnmobile - nutzen Radlastwaagen, um Gewichtsverteilungen, sowie Rad- und auch Achslasten bestimmen zu können. Die Polizei nutzt Radlastwaagen, um Beladungszustände von Fahrzeugen und Sattelzügen zu bestimmen und um unzulässige Überschreitungen ermitteln und ahnden zu können. Um ebendies zu vermeiden, setzen Speditionen auf Achslastwaagen. Im landwirtschaftlichen Bereich dienen Radlastwaagen unter anderem der Verwiegung von Ernteerträgen.


Wie funktionieren Radlastwaagen?

Eine Radlastwaage funktioniert im Prinzip wie jede handelsübliche Industriewaage. Mit Hilfe von DMS-Sensoren, einem Analog-Digital-Wandler und einem digitalen Anzeigegerät wird der jeweilige Belastungszustand ermittelt und angezeigt. Es gibt Varianten, die über Kabelstrecken mit dem Auswertegerät verbunden sind. Hier lassen sich allerdings maximal vier Wägeplattformen anschließen. Erhältlich sind auch kabellose Versionen mit integrierter Anzeige, die die ermittelten Werte per Funk an ein zentrales Auswertegerät übertragen. In diesem Falle können bis zu 30 Wiegeplatten miteinander verbunden werden.

Für welche Gewichtsbereiche sind Radlastwaagen ausgelegt?

Die Wägebereiche von Radlastwaagen beginnen bei 600 kg pro Plattform und reichen bis zu 20.000 kg pro Plattform. Abhängig ist der jeweilige Wägebereich von der Plattformgröße sowie von Anzahl und Ausführung der verwendeten Wägezellen.

Wie bedient man Radlastwaagen?

Wichtig ist, dass die Plattformen der Radlastwaage auf einem festen, unnachgiebigen und ebenen Untergrund aufliegen. Der Härtegrad sollte mindestens 100 kg/ cm² betragen. Jedes Rad des zu wiegenden Fahrzeuges sollte möglichst mittig auf der jeweiligen Plattform positioniert sein. Übersteigt die Anzahl der Fahrzeugräder die Anzahl der Plattformen, sollte ein entsprechender Höhenausgleich geschaffen werden, sodass das Fahrzeug beim Wägevorgang möglichst waagerecht steht. Um bestmögliche Messergebnisse zu erzielen, sollte der Motor ausgeschaltet und das Fahrzeug in ungebremstem Zustand sein. Bei der Funkversion lesen Sie die Radlasten direkt an der jeweiligen Plattform oder am zentralen Anzeigegerät ab. Bei den kabelgebundenen Versionen befindet sich die Anzeige in einem zentralen Auswertegerät. Zudem lassen sich sämtliche Werte mithilfe des adaptierten Druckers dokumentieren. Weitere Funktionen wie Summenbildungen, Speicherung von Daten am optionalen USB-Stick oder Datenübertragungen an PCs oder übergeordnete Systeme, sind im jeweiligen Handbuch detailliert beschrieben.

Kann ich ein Fahrwerk mit Hilfe einer Radlastwaage einstellen?

Die Ermittlung von Radlasten dient zum Erkennen von Gewichts- beziehungsweise Lastverteilungen bei Fahrzeugen. Ungünstige Lastverteilungen führen zu unerwünschtem Fahrverhalten, erhöhtem Reifenverschleiß sowie höherem Verbrauch und beeinflussen zudem Fahrsicherheit, Fahrkomfort und Agilität des Fahrzeugs. Die mithilfe von Radlastwaagen ermittelten Werte helfen bei der Abstimmung eines für die jeweiligen Bedingungen optimalen Fahrwerkes.

Wie finde ich die passende Radlastwaage für meine Anforderungen?

Folgende Fragen sind vorab zu stellen:

  • Um welche Art von Fahrzeugen handelt es sich?
  • Wie viele Plattformen sind notwendig?
  • Soll jedes Rad des Fahrzeuges auf einer „eigenen“ Plattform stehen?
  • Wie hoch kann die jeweilige Radlast maximal sein?
  • Wie groß ist die maximale Reifenaufstandsfläche?
  • Unterliegt die Anwendung der Eichpflicht?
  • Werden Auffahrrampen benötigt?
  • Ist sichergestellt, dass der Untergrund stabil genug ist, um optimale Messungen durchführen zu können?
  • Welche Messgenauigkeit wird erwartet?
  • Werden Höhenausgleichsflächen benötigt?
  • Wie umfassend sollte die Dokumentation der Messergebnisse sein?
  • Welche Werte werden neben jeweiligen Radlasten noch gefordert?
  • Sollen zusätzliche Daten im PC gespeichert werden?
  • Wird eine mobile oder eine stationäre Ausführung gewünscht?

Sie haben Schwierigkeiten, die passende Achslastwaage zu finden?
Wir helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie unseren Kundenservice.

Welche Merkmale haben hochwertige Radlastwaagen?

Hochwertige Radlastwaagen erkennt man zunächst am Material, aus dem sie gefertigt sind.

In der Regel bestehen die Plattformen aus hochfestem Aluminium, sowie hochwertigen Wägezellen mit einer Schutzart von IP 67, die somit vor Staub und Spritzwasser geschützt sind. Auch der Kabelkasten, der die Wägezellen miteinander verbindet, sollte einen gewissen Schutz gegenüber widrigen Bedingungen bieten. Besonders wichtig: die Steckverbindungen für die Verbindungskabel zum Anzeigegerät. Sind diese von minderer Qualität, dringt schnell Feuchtigkeit und Schmutz ein. Massive Funktionsstörungen sind die Folge. Die Plattformen sind an Flächen mit Bodenkontakt mit rutschfestem Material beschichtet – andernfalls besteht die Gefahr einer Verschiebung beim Befahren. Auch die Oberfläche der Plattform sollte zumindest rutschfeste Streifen besitzen, um einen sicheren Stand der Räder zu gewährleisten. Ein Qualitätsmerkmal ist auch die Eichfähigkeit des Geräts. Sollte das System im eichpflichtigen Verkehr verwendet werden, ist dies eine unabdingbare Voraussetzung. Auch verfügbare Optionen, wie besondere Schutzarten oder Auffahrrampen, verschiedene Anzeige- und Auswertemöglichkeiten, Gestaltung von individuellen Funktionsabläufen und Druckbildern, sowie individuelle Anpassung an EDV-Systeme, zeugen von Hochwertigkeit. Bei Plattformen mit integrierter Anzeige und Funkmodul, sollte die Anzeige selbst nicht im Bereich der Fahrfläche liegen, da ansonsten Beschädigungen des Diplays auftreten können.

Kann man Radlastwaagen auch ohne PC betreiben?

Kabelgebundene System haben immer ein Anzeigegerät bzw. Ablesegerät, an dem sich die jeweilige Radlast, bei mehreren Plattformen auch die Achslast, sowie das Fahrzeuggesamtgewicht ablesen lässt. Über optionale USB-Sticks können Gewichts- und Identifikationsdaten gespeichert und später am PC ausgelesen und dokumentiert werden. Funksysteme besitzen in der Regel integrierte Anzeigen. Über serienmäßige Funksendemodule werden die Gewichtswerte an ein Anzeigegerät übertragen, welches üblicherweise ebenfalls Rad,- Achslasten und Gesamtgewichte anzeigen kann. Die dort erhobenen Daten übermitteln Sie dann entweder per USB-Stick oder per Funk an einen PC.

Wie genau arbeiten Radlastwaagen?

Die erzielbare Messgenauigkeit von Radlastwaagen hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu zählen die Qualität der Komponenten des Wägesystem, der Wartungszustand des Gerätes sowie von den Bedingungen, die beim Wägevorgang herrschen:  Bodenbeschaffenheit, Ebenheit, Temperatureinflüsse, Beladungszustand des Fahrzeuges, Positionierung der Räder des Fahrzeuges auf den Plattformen, Achsabstände und Fahrwerkskonstruktion. Falls die Anzahl der Räder des zu wiegenden Fahrzeuges grösser ist, als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plattformen, spielt auch das Vorhandensein von Ausgleichsmodulen eine Rolle. Unter optimalen Bedingungen sind Messgenauigkeiten von 0,1 % oder besser realisierbar, bei normalen Praxisbedingungen sind zwischen 0,1 und 1 % Genauigkeit möglich.  

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