Achslastwaagen von Waagen Friederichs

Unsere Achslastwaagen sind für alle Arten von Fahrzeugen geeignet, auch für Fahrzeuge mit sehr breiten Reifen, Doppelbereifung oder Sonderbereifung. Kabellose Geräte mit Funkübertragung und Transportrollen eignen sich gut für den mobilen Einsatz. Mit unseren kompatiblen Anzeigegeräten können statische, sowie dynamische Messungen durchgeführt werden. Für alle unsere Achslastwaagen bieten wir sämtliches Zubehör sowie die Eichung, Wartung und Reparatur mit Originalersatzteilen an.

 

Das spricht für Achslastwaagen von Waagen Friederichs

  • große Auswahl an Achslastwaagen für jeden Einsatz
  • fachkundige Beratung
  • hohe Qualität und Präzision
  • umfangreiches Zubehör
  • qualifizierter Service

 

Hier finden Sie die passende Achslastwaage für Ihren Einsatzbereich

Diese Fragen werden häufig zum Thema Achslastwaagen gestellt:

Müssen Achslastwagen geeicht werden?

Laut gültigem Eichgesetz ist das achsweise, statische Wägen im geschäftlichen (eichpflichtigen) Verkehr nur aus zwingenden technischen Gründen zulässig. Gemäß eines Leitfadens der Eichbehörden und der Polizei in Übereinstimmung mit der PTB (Physikalisch
Technische Bundesanstalt) ist dies beispielsweise zum Zwecke der Verkehrsüberwachung
möglich. Die gilt beispielsweise für Brückenwaagen und Achslastwaagen, bestehend aus zwei Plattformen. Allerdings mit gewissen Einschränkungen.
Laut der Eichverordnung (Anlage 9-5 Verwendungspflichten) dürfen nicht selbsttätige
Waagen der Genauigkeitsklasse IV zur amtlichen Überwachung des Straßenverkehrs
verwendet werden - und zwar abweichend vom Eichgesetz (§6, Abs. 5). In diesem Falle ist der 200-fache Wert der Bauhöhe der Achslastwaage als Höhenausgleich vor und nach der Achslastwaage auszulegen.

Weitere Vorgaben:
Dieser Einsatz von Achslastwagen ist nur paarweise gegenüberliegend aufgestellt zulässig (Achslastwägung). Ein Niveauausgleich über die ganze Fahrzeuglänge, etwa durch Ausgleichsmatten, ist zur Minimierung von Messfehlern grundsätzlich sinnvoll. Bei Fahrzeugen mit nur zwei Achsen ist dieser Ausgleich nicht zwingend erforderlich, da hier nur eine vernachlässigbare Messabweichung entsteht. Bei Fahrzeugen mit mehr als zwei Achsen braucht es den Höhenausgleich nicht, wenn der Abstand zwischen den Achsen auf den Achslastwaagen und der nächstliegenden, nicht gewogenen Achse gleich oder grösser ist, als die 200-fache Bauhöhe der Achslastwaagen.


Wie oft müssen Achslastwaagen geeicht werden?

In der Regel haben Achslastwaagen mehr als 3000 kg Wägebereich, somit beträgt der Eichzyklus drei Jahre.


Müssen Achslastwaagen kalibriert werden?

Diese Frage kann nur mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Auch wenn Achslastwaagen fast ausschließlich im nicht eichpflichtigen Verkehr verwendet werden,
so erwartet der Benutzer doch eine entsprechende Messgenauigkeit, die sich nur durch eine regelmäßige Kalibrierung und Wartung der Waage erzielen lässt. Meistens bedarf es auch einer entsprechenden Dokumentation der Kalibrierung.


Welches Gewichtsspektrum können Achslastwaagen abdecken?

Die Wägebereiche von Achslastwaagen liegen in der Regel Wägebereiche zwischen zehn und 40 Tonnen. Achslasten lassen sich also bis hin zu diesem Bereich bestimmen.


Worin besteht der Unterschied zwischen Rad- und Achslastwaagen?

Achslastwaagen bestehen entweder aus einer stationären, im Boden eingelassenen, oder aus zwei mobilen Plattformen, die jeweils achsweise befahren werden. Mit Achslastwaagen lässt sich lediglich die jeweilige Achslast messen. Diese wird anschließend zum Fahrzeuggesamtgewicht aufaddiert. Solche Messungen sind in der Regel sowohl dynamisch - das Fahrzeug überfährt die Plattformen mit Schrittgeschwindigkeit - oder statisch - das Fahrzeug hält kurz auf den Plattformen an - möglich. Achslastwaagen sind bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht eichfähig und können somit auch nicht für eichpflichtige Anwendungen eingesetzt werden.
Bei der Verwendung von Radlastwaagen entspricht in der Regel die Anzahl der Plattformen (meist mobiler Art) der Anzahl der Räder des zu wiegenden Fahrzeugs. Natürlich erfolgt hierbei ausschließlich eine statische Wägung. Diese Anwendung führt zu bestmöglicher Messgenauigkeit und ermöglicht die Erfassung jeder einzelnen Radlast bei Summenbildung der jeweiligen Achslasten sowie des Fahrzeuggesamtgewichtes. Eichpflichtige Anwendungen sind mit solchen Systemen ebenfalls möglich.


Was muss ich beim wägen von Fahrzeugen mit mehr als zwei Achsen beachten?

Besitzen die zu wiegenden Fahrzeuge mehr als zwei Achsen - dies gilt für Zugfahrzeuge, wie für Anhänger - oder weisen sie sogenannte Tandemachsen, die mechanisch nicht voneinander entkoppelt sind, empfehlen wir Höhenausgleichsmatten oder – module. So lassen sich die unterschiedlichen Höhen der Achsen ausgleichen. Ansonsten entstehen durch das Auf- und Abfahren Schwingungen und nicht-vertikale Kräfte, die zu Messungenauigkeiten führen können.


Wie finde ich die passende Achslastwaage für meinen Anwendungsfall?

Folgende Fragen sind von Bedeutung:

  • Um welche Art von Fahrzeugen handelt es sich?
  • Wie viele Achsen haben diese und in welchen Abständen stehen diese zueinander?
  • Unterliegt die Messung der Eichpflicht?
  • Wie breit können die Reifen maximal sein?
  • Welche Aufstandsfläche haben die Reifen in Fahrtrichtung?
  • Soll dynamisch oder statisch gemessen werden?
  • Ist der Untergrund eben? Wie nachgiebig ist der Untergrund?
  • Wie hoch kann die maximale Achslast sein?
  • Welche Messgenauigkeit möchten Sie erzielen?

Sie haben Schwierigkeiten, die passende Achslastwaage zu finden?
Wir helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie unseren Kundenservice.


Welche Messtoleranzen gelten für Achslastwaagen?

Unter idealen Bedingungen sind Messgenauigkeiten zwischen 0,5 und 1,5 % möglich. Anhängig ist die Messpräzision von verschiedenen Faktoren, beispielsweise ob die einzelnen Achsen Höhenunterschiede aufweisen.


Wie oft müssen Achslastwaagen kalibriert werden?

Zur Kalibrierung von Achslastwaagen existiert keine Vorschrift. Sinnvoll ist allerdings eine Kalibrierung im jährlichen Turnus.


Wie funktionieren Achslastwaagen?

Eine Achslastwaage kann sowohl dauerhaft in der Fahrbahn verbaut oder aber mobil genutzt werden. Der große Vorteil ist, dass sie im Gegensatz zu Brückenwaagen nicht das gesamte Fahrzeug, sondern nur eine Achse oder Doppelachse aufnehmen müssen, also deutlich weniger Platz benötigen. In der Regel reicht eine Länge von etwa 75 bis 100 Zentimetern. Die Achsen werden einzeln verwogen und die ermittelten Werte anschließend zum Gesamtgewicht aufsummiert.


Was ist der Unterschied zwischen statischer und dynamischer Messung?

Grundsätzlich lassen sich Achslastwaagen in zwei Kategorien aufteilen - statisch und dynamisch. Bei der ersten Variante erfolgt die Messung bei stillstehendem Fahrzeug, bei der zweiten während der Überfahrt mit sehr langsamer Geschwindigkeit.


Wo finden Achslastwaagen Ihre Anwendung?

Achslastwaagen können im Hinblick auf ihre Größe überall dort eingesetzt werden, wo der Platzbedarf beschränkt ist. Selbst auf leicht abschüssigem Gelände tun sie noch ihren Dienst, obwohl die Abweichungen vom Realgewicht dann berechnet werden müssen. Ansonsten eignen sie sich für

  • Lkws
  • Baustellenfahrzeuge
  • Zoll- und Polizeikontrollen oder für die
  • Landwirtschaft.
Dagmar Ducree - Berater bei Waagen Friederichs

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

Dagmar Ducrée
Prokuristin / Vertrieb

+49 6221 65107-13
dagmar.ducree@waagen-friederichs.de

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